ZSA/R Reversierung

Das ZSA mit Reversierung ist ein kompaktes, einfach anschließbares Sanftanlaufgerät im Kunststoffgehäuse. Es ist für mehrere Leistungs- und Spannungsbereiche lieferbar. Das Gerät ist 2ph-vollgesteuert, d.h., eine Phase ist immer durchgeschaltet. Die Überbrückung ist standardmäßig intern eingebaut, kann aber auch mit externen Schützen realisiert werden (z. B. für Sonder- spannungen).



Eigenschaften:

- Sanftan- und Sanftauslauf unabhängig einstellbar
- Drehrichtungsumkehr über Umschaltkontakt oder 24V-Schnittstelle
- Ansteuerung wahlweise über Schaltkontakt oder 24V-Schnittstelle
- Störmeldung über Anzeige-LED

Beim ZSA-R befinden sich im Gerät je ein Leistungsteil je Drehrichtung. Eine Überbrückung ist ebenfalls standardmäßig vorhanden. Ein-/Aus und Drehrichtungsumkehr können sowohl über ein Schaltkontakt als auch eine 24V-Schnittstelle angesteuert werden. Der Sanftan- und Auslauf kann unabhängig voneinander in der Zeit sowie im Anfahrmoment (Anfangsspannung) mittels Potentiometer eingestellt werden. Die Einstellung gilt für beide Drehrichtungen. Die Anfangs- spannung kann zwischen 0 - 100% und die Rampenzeit für An- und Auslauf kann zwischen 0-15 s gewählt werden.

Für die eingebaute Überbrückung ist eine Steuerspannung erforderlich. Diese ist standardmäßig auf 230 V AC ausgelegt. Die max. Leistung des Gerätes beträgt 11 kW bei 400 V 50/60 Hz. Für die max. Leistung sind ca. 10 Starts/H zugelassen, wobei Ian x tan >_ 4 x Innen x 10s bleiben sollte. Die Schutzart des Gerätes ist IP 30. Das Gerät ist zum Schaltschrankeinbau zum Aufschnappen auf 35 mm Hutschiene geeignet.

Das Gerät verfügt über einen NO-Kontakt für den optionalen Anschluss eines Überbrückungsschützes oder die T.O.P.-Signalisierung bei interner Überbrückung.

Ein Störungsdetektor erkennt, wenn während des Betriebs in einer oder beiden gesteuerten Phasen Kurzschluss auftritt. Ursache können z. B. Halbleiterdefekte oder hängen gebliebene Überbrückungsrelais sein. In dem Fall unterbindet der Detektor das Umschalten der Drehrichtung. Eine Fernauswertung kann dann über den Kontakt 1-2 erfolgen, der auch den T.O.R.-Zustand signalisiert. Bei Störung ist dieser Zustand ausgeschlossen.

Die Drehrichtung kann im Standby-Mode geändert werden. Nach Anlaufeinschaltung läuft der Motor dann in der entgegengesetzten Drehrichtung gem. Anlaufeinstellungen hoch, nach Umschaltung auf Auslauf entsprechend den Tieflaufeinstellungen.

Es besteht auch die Möglichkeit, während des Betriebsmodes umzuschalten. Dann schaltet das Gerät zunächst auf die Auslauframpe um und lässt den Motor gem. Tieflaufeinstellung sanft gegen Null laufen, um danach direkt gem. Hochlaufeinstellungen in der entgegen gesetzten Drehrichtung sanft anzulaufen.

Leuchtdioden signalisieren den Anschluss der Haupt-(Steuer)spannung, das Arbeiten des Halbleiters (An- oder Auslauf), Erreichen der Nennspannung (Schalten des Beipasses) und ggf. eine Störung.

 

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30. Juli 2010

 

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